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News-Archiv 2006
News 2006 • 13.-15.10.06: DTL Geislingen
    Dan-Theorielehrgang in Geislingen    

Vom 13. bis zum 15. Oktober 2006 wurde von der Aikido-Union Baden-Württemberg der erste DTL im Süden ausgerichtet.

Aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen reisten 7 Aikidoka mit einem Durchschnittsalter von ungefähr 25 Jahren an, um ihr Wissen in den Bereichen

  • Historie des Aikido
  • Prüfungswesen
  • Der Aikido-Übungsleiter
  • Allgemeine Grundlagen des klassischen Aikido
  • Trainingsmethoden
  • Methodik des Unterrichts
  • Unterrichtsdisposition
  • Praxis des Aikido-Unterrichts

zu erweitern, bzw. zu erwerben.

Das Süddeutsche Team, bestehend aus Gerhard Mai (4. Dan), Konrad Hugger (4. Dan) und Jürgen Weithofer (2. Dan), gab sich merklich große Mühe mit der Recherche und der Vorbereitung der einzelnen Themen und Vorträge.

Am Freitag Abend begann es mit theoretischen Themen wie die Historie des Aikido, also die Biographie Morihei Ueshibas und die geschichtliche Entwicklung des Aikido, und dem Prüfungswesen. Abgehalten wurden die theoretischen Teile in einem Schulungsraum des DRK Geislingen, die praktischen in der nahen Schulturnhalle.

Anschließend ging es in die Pizzeria zum Abendessen, wobei mancher merken musste, wo die Grenzen des Scharf- Essens liegen. Danach fuhren manche Teilnehmer nach Hause, die Auswärtigen wurden privat untergebracht.

Am Samstag Früh traf man sich ausgeruht und in aller Frische und weiter ging es mit den Themen der Übungsleiter, Allgemeine Grundlagen des klassischen Aikido. Eine kurze Pause mit einem zweiten Frühstück und fließendem Kaffee brachte auch die Morgenmuffel in Schwung. Anschließend ging es weiter mit den Trainingsmethoden und schon gab es wieder etwas zum Essen. Mittagessen! Superleckere belegte Wecken wurden kredenzt und spontan wurde auch für die 20% Vegetarier Nahrung gezaubert.

Weiter ging es danach mit dem Thema Methodik des Aikido-Unterrichts. Dabei wurden in Gruppenarbeiten, a 2-3 Personen, Idealkonzepte für Trainingseinheiten Technik, Aiki-no-Kata und Randori bzw. Jiyu- Waza entwickelt und vorgetragen. Dann wurden ideale Unterrichtsstunden für Jugendgruppen, Erwachsenengruppen und heterogene Alters- und Leistungsgruppen ausgearbeitet, wobei zusätzliche Fragen zum Ablauf, den gestellten Anforderungen und den jeweiligen Unterschieden sehr individuell bearbeitet wurden. Dann noch "schnell" eine Unterrichtsstunde geplant und vorgestellt, und ab ging es in die Halle zum Verwirklichen. Da man nach anfänglich etwas unplanmäßig länger dauernden Themen immer mehr Zeit durch verkürzte Pausen wieder gut gemacht hatte, konnte man nun entspannt und planmäßig den Theorie-Lehrgang beenden.

Die von allen Teilnehmern erworbene Qualifizierung ist bis zum Ende des dritten Jahres nach ihrem Erwerb, also bis Ende 2009, gültig.

Super waren der fließende Kaffee und das Nahrungsangebot in den Pausen, tausendmal Danke! Ich kann nur sagen, es war eine wirklich gute Atmosphäre und die vielleicht etwas trockenen Themen waren so interessant, dass sie nicht als solche empfunden wurden.

Christina Schadt
SV Altenberg e.V.



 
 
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